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22 April 2020

DER UNTERSCHIED ZWISCHEN SEIDE UND SATIN 


Seide ist ein beliebter Stoff in der Textilindustrie und wird vielseitig verarbeitet: Zu Seidenhemden, Seidenschals, Seidenkrawatten oder auch zu Seidenkissen. Aber jeder der schon mal online nach Mode gesucht hat, ist sicher das ein oder andere Mal auch über den Begriff „Satin“ gestolpert: Satinkleid, Satinbluse, Satinunterwäsche. Satin sieht Seide sehr ähnlich. Deshalb die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Seide und Satin?  
 
Die Seidenraupe spinnt einen Faden in ihrem Kokon, der später aufgelöst und zu einem Seidenfaden verarbeitet wird. Aus dem Seidenfaden wird Seidengewebe hergestellt, das zum Nähen von Kleidung, Kissenbezügen und vielem mehr verwendet wird. Es gibt einerseits Kleidungsstücke, die aus purer Seide bestehen, und andererseits solche, die nur zu einem gewissen Teil aus Seide hergestellt wurden.  
 
Dann ist da noch Satin, der sich übrigens grundlegend von Seide unterscheidet. Im Gegensatz zu Seide ist Satin nämlich keine Naturfaser, sondern eine bestimmte Webtechnik, die für verschiedene Arten von Textilfasern verwendet werden kann, unter anderem auch für Seide. Satin kann jedoch auch aus Polyester oder Lycra gewebt werden. Durch die Webtechnik ist eine Seite des Satin-Stoffes matt, während die andere Seite glänzt. 
  
Seide ist nicht nur wunderschön, das Material ist auch wunderbar atmungsaktiv – perfekt für heiße Tage also. Außerdem ist Seidengewebe qualitativ hochwertig und kann bei richtiger Pflege lange Freude bereiten. 

SEIDE WASCHEN  


Wir haben es schon erwähnt: Seide ist sehr empfindlich und bedarf der richtigen Pflege. Deshalb ist es wichtig, Seide nur dann zu waschen, wenn es unbedingt nötig ist. Unser Tipp: Kaufe keine Kleidung aus Seide, die zu eng an Schultern und Achseln anliegt. Einerseits weil der Stoff bei Bewegung reißen kann, andererseits weil locker sitzende Kleidungsstücke nicht so häufig gewaschen werden müssen wie eng anliegende. Um Kleidung aus Seide möglichst wenig waschen zu müssen, solltest du am besten nicht das ganze Kleidungsstück reinigen, sondern nur einzelne Flecken behandeln. Seidenhemden können auch einfach nur ausgelüftet werden – wie übrigens auch Seidenkrawatten.  

 
KANN MAN SEIDE IN DER WASCHMASCHINE WASCHEN? 

 

Seide in der Waschmaschine zu waschen sollte möglichst vermieden werden. Reine Seide fühlt sich nach der Maschinenwäsche nicht gut an. Kleidungsstücke, die nur zu gewissen Teilen aus Seide bestehen, können jedoch mehrmals ohne Probleme in der Waschmaschine gereinigt werden. Aus diesem Grund solltest du immer den Anweisungen auf dem Pflegeetikett folgen. Wenn du Seide in der Waschmaschine reinigen musst, dann nur im Woll- oder Feinwaschgang. Seidenhemden oder Kissenbezüge aus Seide dürfen auf keinen Fall zu heiß oder im Schleudergang gewaschen werden. Das Gewebe würde spröde wie Papier und schließlich brechen. Wenn Seide nass ist, kann es den Anschein haben, dass die Farbe verblasst ist. Bei Nässe richten sich die Seidenfasern nämlich auf und können bei falscher Reinigung noch einfacher beschädigt werden. Jedes Seidengewebe färbt beim Waschen ein wenig ab, weshalb Farben auch immer getrennt voneinander gewaschen werden sollten. 

KANN MAN SEIDE MIT DER HAND WASCHEN? 


Seide sollte bevorzugt per Hand gewaschen werden. Spüle den Seidenschal oder die Seidenkrawatte mit lauwarmem Wasser aus und trockne sie auf die gleiche Weise wie Wolle. Das heißt: Rolle das Kleidungsstück in ein sauberes Handtuch und drücke das Wasser heraus. Anschließend lässt du es flach liegend trocknen. Seide trocknet zum Glück sehr schnell. 
 
ACHTUNG! Seide in der Sonne zu trocknen ist tabu, da die Seidenfäden zerstört werden können. 


SEIDENWASCHMITTEL 


Um Seide zu waschen, verwendest du am besten ein mildes und enzymfreies Flüssigwaschmittel. Feinwaschmittel sind meist frei von Enzymen, aber achte darauf, dass das auch auf der Packung vermerkt ist. Alternativ kannst du auch eine spezielle Seife für Seide oder Marseiller Seife verwenden. Marseiller Seife, auch bekannt als Savon de Marseille, ist eine traditionelle Seife aus Marseille, die in Frankreich auch als „Savon de Ménage“, Haushaltsseife, bezeichnet wird. Sie kann für die Körperpflege, für die Wäsche empfindlicher Materialien wie Leinen, Wolle und Seide und sogar zur Reinigung z. B. des Spülbeckens verwendet werden. Die Rezeptur beinhaltet ausschließlich natürliche Rohstoffe und sorgt für eine sanfte Reinigung. 

SEIDENHEMDEN UND SEIDENSCHALS WASCHEN 


Die klassischsten und beliebtesten Kleidungsstücke aus Seide sind Hemden und Schals. Beim Waschen von Seide sollte bekanntlich besonders darauf geachtet werden, Farben zu trennen, da Seide leicht abfärbt. Wenn dein Seidenhemden oder Seidenschals einfarbig sind, kannst du sie ruhig zusammen mit anderen gleichfarbigen Kleidungsstücken waschen. Bunte Hemden und Schals aus Seide wäschst du aber lieber getrennt voneinander. 


BETTWÄSCHE AUS SEIDE WASCHEN 


Bettwäsche aus Seide lässt sich meist nur schwer per Hand waschen. Wahrscheinlich musst du bei der Reinigung auf die Waschmaschine zurückgreifen. Dabei solltest du die folgenden Tipps und Tricks beachten:  


- Wasche das Bettzeug getrennt von der restlichen Wäsche oder zusammen mit ähnlichen Farben. 
- Wähle den Fein- oder Wollwaschgang. 
- Stelle den Schleudergang auf die niedrigste Schleuderzahl. 
- Verwende enzymfreies Waschmittel, spezielle Seife für Seide oder Marseiller Seife. Du kannst eine kleine Menge der Seifen abschaben und direkt in die Trommel geben. 
- Nimm die Bettwäsche nach dem Waschen sofort aus der Trommel. Wenn man Seide zu lange eingeweicht lässt, können die Fasern zerstört werden. 
  


SEIDE BÜGELN  


Seide knittert sehr schnell. Mit Dampf lassen sich Falten einfach glätten. Wenn du keinen Dampfglätter zur Hand hast, kannst du die Seide auch ganz vorsichtig bügeln. Dreh das Kleidungsstück auf links, sodass die matte Stoffseite außen ist. Bügle den Stoff mit niedriger Temperatur und benetze ihn hin und wieder mit etwas Wasser. Wenn du ein gutes Dampfbügeleisen besitzt, kannst du das Kleidungsstück auch aufhängen und das Bügeleisen als Dampfglätter verwenden, indem du das Kleidungsstück mit Dampf besprühst und die Falten sanft ausbügelst. 
  
TIPP! Wenn du auf dein Lieblingsteil aus Seide auch im Urlaub nicht verzichten möchtest, kannst du es auch ganz einfach einrollen, anstatt zu falten. Dann ist es nach dem Auspacken auch weniger knittrig. 

SEIDE MIT ESSIG WASCHEN 


Wenn du Seide per Hand wäschst, kannst du einen Schuss Essig ins Wasser geben, um das Ausbleichen der Farbe zu verhindern und aufgeraute Fasern zu glätten. Der Essig neutralisiert den pH-Wert und macht den Stoff weich, weniger statisch und frischt die Farben auf. 

 
VERSCHIEDENE SEIDENARTEN  


Wie du vielleicht weißt, gibt es nicht nur reine Seide, sondern viele Arten von Seidengewebe. Hier eine kurze Übersicht:  


Rohseide: Wird aus kürzeren Seidenfäden hergestellt und hat typischerweise eine etwas rauere Struktur. 


Crêpe de Chine: Ist eine der ältesten Seidenarten und sehr dicht gewebt. Dieses klassische Seidengewebe ist perfekt geeignet für elegante Kleidung und knittert sogar weniger als andere Seidenarten. 


Trikotine: Ein sehr weiches und langlebiges Seidengewebe, aus dem häufig Unterwäsche, Nachtwäsche und Socken gefertigt werden.   


Kreppseide: Ein leichtes Seidengewebe mit einer zerknitterten Oberfläche, die durch Wasserdampf entsteht. Kreppseide sollte nach dem Waschen zunächst eingepackt halb getrocknet werden, um sie schließlich flach liegend vollständig trocknen zu lassen. 


Schappeseide: Schappeseide kann auf viele verschiedene Arten verarbeitet werden und wird daher typischerweise in etwas dickeren Kleidungsstücken aus Seide wie Feinstrick-Pullovern verwendet.   

    
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